Zwei PKV-Angebote als Jahresszenario vergleichen
Die voreingestellten Musterwerte sind frei gewählt und keine Tarifangebote. Der Rechner verwendet einen absoluten Jahresselbstbehalt. Prozentuale Selbstbehalte mit Obergrenze und Bonusmodelle werden nicht automatisch nachgebildet.
Ihre PKV-Jahreskosten unter diesen Annahmen
Dies ist eine Modellrechnung, keine Erstattungszusage und keine Bewertung der Tarifqualität. Die Eingaben werden für diese Berechnung nur im Browser verarbeitet.
So berechnet der PKV-Eigenkostenrechner die Eigenanteile
Zunächst werden die nicht anerkannten Rechnungskosten von den gesamten Behandlungskosten abgezogen. Auf den verbleibenden Betrag wendet der Rechner die von Ihnen gewählte Erstattungsquote und den absoluten Selbstbehalt in der ausgewählten Reihenfolge an. Eine Erstattung unter null wird auf null begrenzt.
Ihre Behandlungseigenkosten = gesamte Behandlungskosten − berechnete Erstattung. Für die Jahresgesamtkosten kommen zwölf Monatsbeiträge hinzu. Der Selbstbehalt wird dabei nicht nochmals pauschal addiert: Er ist bereits im verminderten Erstattungsbetrag enthalten.
PKV-Musterrechnung mit 3.000 Euro Behandlungskosten
Angebot A kostet in diesem frei gewählten Beispiel 400 Euro monatlich und hat 1.200 Euro absoluten Selbstbehalt. Bei 100 Prozent Erstattungsquote, vollständig anerkannten Kosten und Anwendung des Selbstbehalts auf die Erstattung zahlt der Versicherer 1.800 Euro. Ihre Jahreskosten betragen 4.800 Euro Beitrag plus 1.200 Euro Eigenanteil, zusammen 6.000 Euro.
Angebot B kostet 500 Euro monatlich bei 300 Euro Selbstbehalt. Bei denselben Behandlungskosten und 100 Prozent Erstattung ergeben sich 6.000 Euro Beitrag plus 300 Euro Eigenanteil, zusammen 6.300 Euro. Ohne Behandlungskosten wären es 4.800 beziehungsweise 6.000 Euro. Das Beispiel erklärt die Rechnung und stellt keine realen Versicherungsangebote gegenüber.
Welche PKV-Grenzen müssen Sie zusätzlich prüfen?
Tarife können unterschiedliche Selbstbehalte für ambulante, stationäre und Zahnleistungen vorsehen. Hinzu kommen Zahnstaffeln, Hilfsmittel-Bezugswege, Heilmittelpreisverzeichnisse und erforderliche Zusagen. Eine pauschale Quote kann diese Unterschiede nicht vollständig abbilden. Besprechen Sie die zugrunde gelegten Zahlen deshalb anhand des konkreten Angebots.
Den vertraglichen Schutz können Sie im PKV-Leistungsvergleich zweier Tarife prüfen. Mehr zur Einordnung finden Sie bei Selbstbeteiligung in der PKV, den wichtigen PKV-Leistungen und der Übersicht der PKV-Tarife.
Häufige Fragen zum PKV-Eigenkostenrechner
Was berechnet der PKV-Eigenkostenrechner?
Der PKV-Eigenkostenrechner addiert zwölf Monatsbeiträge und die im gewählten Szenario selbst getragenen Behandlungskosten. Er vergleicht zwei Angebote anhand Ihrer Eingaben. Die Vertragsbedingungen und die persönliche Annahmeentscheidung prüft der Rechner nicht.
Wird der PKV-Selbstbehalt auch ohne Behandlungskosten fällig?
Im hier verwendeten Modell eines absoluten PKV-Selbstbehalts entstehen ohne Behandlungskosten keine zusätzlichen Selbstbehaltskosten. Der Versicherungsbeitrag fällt weiterhin an. Prozentuale Selbstbehalte mit Jahreshöchstbetrag und Bonusmodelle benötigen eine andere Berechnung.
Kann ich mit dem PKV-Eigenkostenrechner jeden Tarif exakt berechnen?
Nein. Der PKV-Eigenkostenrechner bildet ein vereinfachtes Jahresszenario mit absolutem Selbstbehalt und einer einheitlichen Erstattungsquote ab. Unterschiedliche Leistungsbereiche, Zahnstaffeln, Preisverzeichnisse und Genehmigungen müssen vorher geprüft werden. Arbeitgeberzuschuss, Steuern und Beitragsrückerstattung sind nicht eingerechnet.