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Kurzurteil: Continentale oder SDK?
Die SDK lohnt sich mehr für alle, die starke Klinik-, Zahn- und Psychotherapieleistungen und ruhigere Beitragsanpassungen suchen. Die Continentale lohnt sich mehr, wenn niedriger Einstiegsbeitrag, hohe Rückerstattung, Heilpraktiker oder – als Beamter – 100 % Zahnersatz zählen. Einen klaren Gesamtsieger gibt es nicht; es entscheidet Ihre Lebenslage.
- Besser für preisbewusste Angestellte und Studenten: Continentale (COMFORT-U + SP2, AZ-Tarife).
- Besser für Anspruchsvolle, Familien und Selbstständige mit hoher SB: SDK (AM12 + S1 + Z9, S1DD, AM32).
- Besser für gesunde Beamte: Continentale COMFORTBeihilfe; mit Vorerkrankung eher die SDK dank Öffnungsaktion.
- Besser für Ärzte: Continentale in der Weiterbildung, SDK mit Ärzterabatt für die ganze Familie danach.
Continentale vs. SDK: Wie unterscheiden sich die beiden PKV-Vereine?
Der wichtigste Unterschied liegt im Tarifaufbau: Die Continentale verkauft vier fertige Linien, die SDK einen frei kombinierbaren Baukasten. Unternehmerisch haben die beiden mehr gemeinsam, als man denkt. Beide wurden 1926 gegründet, beide sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit ohne Aktionäre, und beide verzichten in der Vollversicherung auf Wartezeiten und auf ein Hausarztprinzip.
Größer ist die Continentale: Sie versichert rund 363.000 Menschen voll und nahm 2025 knapp 2,09 Milliarden Euro Beiträge ein. Die SDK kommt auf 142.298 Vollversicherte und 1,07 Milliarden Euro. Bei der Kapitalausstattung dreht sich das Bild – die SDK meldet für Ende 2025 eine Solvenzquote von 784 Prozent und eine Eigenkapitalquote von 22,5 Prozent, die Continentale lag Ende 2024 bei 608 Prozent. Beide Werte liegen weit über dem, was die Aufsicht verlangt; für Kunden ist das in beiden Fällen ein beruhigendes Polster.
| Merkmal | Continentale | SDK |
|---|---|---|
| Sitz | Dortmund | Fellbach bei Stuttgart |
| Rechtsform | VVaG, Obergesellschaft des Continentale Versicherungsverbundes | VVaG, seit 07/2025 Gleichordnungskonzern mit der Stuttgarter |
| Vollversicherte | rund 363.000 (Ende 2025) | 142.298 (Ende 2025) |
| Beitragseinnahmen 2025 | 2.089,2 Mio. € | 1.066,3 Mio. € |
| Solvenzquote | 608 % (31.12.2024) | 784 % (31.12.2025) |
| Tarifprinzip | Linien ECONOMY-U, COMFORT-U, PREMIUM, BUSINESS + SP1/SP2 | Baukasten GesundheitsFAIR: ambulant + stationär + Zahn |
Das Selbstbeteiligungs-Prinzip entscheidet über den Alltag
Bei der Continentale wird von jeder Leistung ein kleiner Fixbetrag abgezogen – 10 Euro je Behandlungstag in ECONOMY-U, 20 Euro in COMFORT-U und PREMIUM. Der Rest wird ab dem ersten Euro erstattet. In PREMIUM ist die Summe auf 500 Euro im Jahr begrenzt, BUSINESS arbeitet mit einem festen Jahresbetrag von 500 Euro. Die SDK geht den klassischen Weg: Ein Prozentsatz der Rechnungen bleibt beim Versicherten, bis ein Jahresdeckel erreicht ist, oder es gilt ein fester Jahresbetrag von 1.440 oder 2.400 Euro. Wer selten zum Arzt geht, fährt mit beiden Modellen gut. Wer viele kleine Rechnungen hat, sollte nachrechnen: Bei der Continentale addieren sich die 20-Euro-Beträge ohne Obergrenze (außer in PREMIUM), bei der SDK ist das Risiko durch den Deckel stets kalkulierbar. Hintergründe erklärt unser Ratgeber Selbstbeteiligung in der PKV.
Szenario 1: Welche PKV passt zum angestellten Softwareentwickler mit 30 – Continentale oder SDK?
Continentale COMFORT-U mit SP2 und SDK GesundheitsFAIR unterscheiden sich beim Selbstbehalt und bei den Bausteinen. Für einen Angestellten, der Zweibettzimmer und Chefarzt möchte, müssen genau diese Leistungen auf beiden Seiten enthalten sein. Danach lässt sich das vollständige Angebot beurteilen.
Wer als Angestellter Zweibettzimmer und Chefarzt möchte, sollte Continentale COMFORT-U mit SP2 einem SDK-Paket mit entsprechenden stationären Leistungen gegenüberstellen. SDK S3 mit allgemeinen Krankenhausleistungen passt nicht in denselben Leistungsvergleich. Die vollständigen Beiträge werden vor Arbeitgeberzuschuss betrachtet.
Die vollständigen Paketbeiträge für Continentale und SDK finden Sie im Beitragsvergleich mit einheitlichem Profil. Für eine andere Altersgruppe, einen anderen Berufsstatus oder zusätzliche Wahlleistungen ist eine eigene Berechnung erforderlich.
Der Preisabstand ist deutlich, aber er hat Gründe. COMFORT-U erstattet ambulant bis zum Höchstsatz der GOÄ, begrenzt die Psychotherapie auf 50 Sitzungen im Jahr und zahlt Hilfsmittel nur in einfacher Ausführung. Die SDK zahlt in AM12 und AM13 auch über den Höchstsatz, kennt bei der Psychotherapie keine Sitzungsgrenze und hat einen offenen Hilfsmittelkatalog. Der Komfort-Schutz bringt dazu das Einbettzimmer mit Chefarzt und Privatklinik, während SP2 bei der Continentale das Zweibettzimmer absichert. Beim Zahnersatz liegen COMFORT-U und Z8 mit 80 Prozent gleichauf.
Für unseren Softwareentwickler, der vor allem einen bezahlbaren Einstieg sucht, ist die Continentale damit die bessere PKV. Wer dagegen weiß, dass ihm eine unbegrenzte Psychotherapie oder das Einzelzimmer wichtig ist, sollte die SDK wählen – der Mehrpreis kauft messbare Leistung. Den Unterschied zur gesetzlichen Kasse zeigt der Ratgeber GKV oder PKV.
Wir stellen COMFORT-U + SP2 und die passenden GesundheitsFAIR-Bausteine mit identischem Krankentagegeld nebeneinander – so sehen Sie den echten Preisabstand.
Szenario 3: Selbstständig mit 31 – ist die SDK oder die Continentale die günstigere PKV?
Ergebnis: Für budgetbewusste Selbstständige mit Rücklagen ist die SDK klar im Vorteil; die Continentale lohnt sich mit BUSINESS für Gründer, die Chefarzt und eine niedrige Jahres-SB wollen.
Der dritte Fall: ein selbstständiger Grafikdesigner, 31 Jahre, trägt seinen Beitrag allein, hat ein Polster für einige Wochen Krankheit und möchte die Fixkosten klein halten. Die SDK hat dafür ein durchgerechnetes Paket: AM32 + S3 + Z6 mit Krankentagegeld 100 Euro ab der fünften Woche kostet 572,93 Euro. Ohne Tagegeld, dafür mit Zuschlag und Pflegepflicht, liegt dieselbe Kombination mit 30 Jahren bei 500,37 Euro. Die Selbstbeteiligung beträgt fest 1.440 Euro im Jahr – und sie lässt sich zu jedem Monatsersten ändern. Nach einem schwachen Geschäftsjahr kann man also sparen und später wieder zurückgehen.
Die vollständigen Paketbeiträge für Continentale und SDK finden Sie im Beitragsvergleich mit einheitlichem Profil. Für eine andere Altersgruppe, einen anderen Berufsstatus oder zusätzliche Wahlleistungen ist eine eigene Berechnung erforderlich.
Die Continentale hat für Selbstständige keine eigene Linie, sondern dieselben vier Tarife ohne Einkommensgrenze. Interessant ist vor allem BUSINESS: eine absolute Selbstbeteiligung von nur 500 Euro für ambulant, Zahn und stationär zusammen, Chefarzt und Ein- oder Zweibettzimmer bereits enthalten, ambulant auch über dem Höchstsatz und 85 Prozent Zahnersatz. Statt einer Rückerstattung zahlt BUSINESS eine Pauschalleistung mit einem Grundbetrag von 440 Euro, die nach leistungsfreien Jahren bis zum Vierfachen steigt. Den BUSINESS-Beitrag rechnen wir individuell, weil er stark vom Alter und vom Tagegeld abhängt.
Beim Krankentagegeld haben beide Anbieter flexible Stufen: Die SDK bietet TA2 (ab der dritten Woche), TA4 und TA6, die Continentale V-U mit Karenzzeiten ab dem vierten beziehungsweise achten Tag. Über OPTION-P können Selbstständige bei der Continentale später einmalig ein Tagegeld ab dem 15. Tag ohne neue Gesundheitsprüfung nachversichern. Die SDK wiederum erlaubt beim Wechsel zwischen Anstellung und Selbstständigkeit einmalig eine Anpassung ohne Prüfung. Mehr zur Absicherung auf unserer Seite PKV für Selbstständige und im Ratgeber Krankentagegeld.
Wir rechnen beide Wege mit Ihrem Wunsch-Tagegeld und Ihrer Rücklage – und zeigen, ab welcher Arztnutzung sich welche Selbstbeteiligung lohnt.
Szenario 4: Beamtenanwärter mit 24 – Continentale COMFORTBeihilfe oder SDK-Beihilfetarife?
Ergebnis: Gesunde Anwärter fahren mit der Continentale besser, Anwärter mit Vorerkrankungen mit der SDK. Den Ausschlag geben Zahnersatz auf der einen und die belegte Teilnahme an der Öffnungsaktion auf der anderen Seite.
Die Beihilfe selbst erklären wir unter PKV für Beamte; hier geht es nur um die Tarife der beiden Versicherer. Die Continentale bündelt ihren Beamtenschutz in COMFORTBeihilfe: COMFORT-B deckt die Restkosten (bei 50 Prozent Beihilfe COMFORT-B/50) mit 100 Prozent Zahnersatz, Implantaten und Knochenaufbau bis zum Höchstsatz, der Baustein EB sichert nicht beihilfefähige Kosten ab und passt sich automatisch an, wenn der Dienstherr die Beihilfe kürzt. SP2-B bringt Chefarzt und Zweibettzimmer. Anwärter wählen die Variante BA mit oder BO ohne Selbstbeteiligung; der Grundbaustein kostet rund 40,70 Euro (BA) beziehungsweise 48,80 Euro (BO) im Monat, EB, SP2-B und Pflegepflicht kommen hinzu.
Die SDK arbeitet mit Restkostentarifen in 5-Prozent-Stufen: ambulant A20 bis A60, stationär S15 bis S60 mit Zwei- oder Mehrbettzimmer und Privatarzt, alternativ R plus Wahlleistungstarif W, dazu Z für Zahnkosten oberhalb von 1.300 Euro im Jahr und die Beihilfeergänzungen BW1, BW2 und B. Für Anwärter gibt es BA30 und BAE mit ermäßigten Beiträgen, einem Selbstbehalt von 75 beziehungsweise 50 Euro im Jahr und sechs Monatsbeiträgen Rückerstattung bei Leistungsfreiheit. Über den Tarif ZE sichern sich Anwärter den späteren Zahnersatzschutz ohne neue Risikoprüfung.
| Beamtenanwärter | Continentale | SDK |
|---|---|---|
| Tarife | BA / BO COMFORT-B/50, EB, SP2-B | BA30, BAE (A, S, R, W, Z) |
| Zahnersatz | 100 % bis Höchstsatz | Zahn bis 1.300 €/Jahr im Tarif A, darüber Tarif Z; ZE als Ergänzung |
| Anpassung bei Beihilfeänderung | EB passt sich automatisch an | binnen 6 Monaten ohne Gesundheitsprüfung |
| Rückerstattung Anwärter | 3 Monatsbeiträge | 6 Monatsbeiträge |
| Eintritt / Laufzeit | Abschluss 16 bis 39 Jahre | bis Ausbildungsende, max. 36 Monate oder Alter 34 |
| Öffnungsaktion | Teilnahme klären wir im Einzelfall | ja, auch bei Vorerkrankung oder Behinderung |
Für einen gesunden Anwärter überzeugt die Continentale: Der Zahnersatz zu 100 Prozent ist in der Beihilfeversicherung selten, und der dynamische EB-Baustein schützt vor künftigen Kürzungen. Wer dagegen mit Allergien, einer Therapie oder einer chronischen Diagnose in den Dienst startet, sollte die SDK wählen – sie nimmt neue Beamte im Rahmen der Öffnungsaktion auch mit Vorerkrankungen auf. Auch die doppelt so hohe Anwärter-Rückerstattung spricht für die SDK.
Wir stellen COMFORTBeihilfe und die passenden SDK-Stufen für Ihren Dienstherrn und Ihren Beihilfesatz gegenüber.
Szenario 5: Assistenzärztin mit 30 – welche private Krankenversicherung ist besser, SDK oder Continentale?
Ergebnis: Während der Facharztausbildung ist die Continentale unschlagbar günstig, auf Dauer und für die Familie bietet die SDK das stärkere Ärztekonzept.
Der fünfte Fall: eine angestellte Ärztin, 30 Jahre, mitten in der Weiterbildung, Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze. Die Continentale versichert Ärzte in Facharztausbildung über die AZ-Variante. AZ COMFORT-MED + SP2 mit Krankentagegeld VA43/163, Pflegepflicht und OPTION-P kostet im Beispiel 109,92 Euro Eigenanteil nach Arbeitgeberzuschuss. Die AZ-Beiträge enthalten keine Alterungsrückstellung; nach der Facharztprüfung, spätestens nach sechs Jahren, geht der Vertrag ohne neue Gesundheitsprüfung in den regulären Ärztetarif über. Eine angestellte Stationsärztin mit 33 Jahren zahlt in COMFORT-MED + SP2 mit denselben Bausteinen 230,74 Euro.
Die SDK gewährt Humanmedizinern einen Ärzterabatt auf alle ambulanten Tarife und auf S1 – auch für Partner und Kinder im Haushalt, sogar wenn die Ärztin selbst anderswo versichert bleibt, und dauerhaft bis in den Ruhestand. Ein Beispiel: AM12 + S1 + Z8 mit Tagegeld 160 Euro ab der siebten Woche kostet mit 28 Jahren 683,72 Euro, der Eigenanteil beträgt 341,86 Euro. Mit 31 Jahren liegt AM30 + S1 + Z8 bei 351,53 Euro Eigenanteil. Wer als Assistenzärztin noch unter der Grenze verdient, kann sich über eine Anwartschaft auf AM13 + S1 + Z8 für 28,56 Euro im Monat (mit 27 Jahren) den Gesundheitszustand sichern.
Eigenanteil nach Arbeitgeberzuschuss, jeweils mit Krankentagegeld und Pflegepflicht; Bausteine und Tagessätze unterscheiden sich
Direkt vergleichbar sind die Zahlen nicht: Die Continentale-Beispiele sichern das Zweibettzimmer ab und sind in der AZ-Phase ohne Alterungsrückstellung kalkuliert, die SDK-Beispiele enthalten das Einbettzimmer und bauen von Anfang an Rückstellungen auf. Unsere Einordnung: Für die Jahre der Weiterbildung spart die Continentale spürbar Geld. Wer eine Familie mitversichern möchte oder Wert auf das Einbettzimmer und eine unbegrenzte Psychotherapie legt, ist mit der SDK langfristig besser bedient. Ein Pluspunkt der SDK für Mediziner: Der Abschluss der Facharztweiterbildung berechtigt zum Leistungsausbau ohne Gesundheitsprüfung. Mehr auf PKV für Ärzte.
Szenario 6: Junge Familie – bietet die Continentale oder die SDK die bessere PKV für Eltern und Kinder?
Ergebnis: Knapp vorn liegt die SDK – durch Kinderwunschleistungen, transparente Kinderbeiträge und die Möglichkeit, Kinder unabhängig von den Eltern zu versichern. Die Continentale kontert mit der Beitragsbefreiung bei Elterngeld.
Der letzte Fall: ein Paar Mitte dreißig, ein Kind im Kindergartenalter, ein zweites gewünscht. Bei der SDK lassen sich die Kinderbeiträge Baustein für Baustein addieren. Ein fünfjähriges Kind in AM13 + S1DD + Z8 kostet 198,46 Euro im Monat. Der Stationärtarif S1DD ist dabei eine Besonderheit: Er zahlt immer das Einbettzimmer, Chefarzt und Privatklinik ab der Erstdiagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall – und danach dauerhaft für jeden Krankenhausaufenthalt. Der Elternteil mit 35 Jahren zahlt für dieselbe Kombination mit Tagegeld 140 Euro, ohne Pflegepflicht, 746,31 Euro.
Beim Kinderwunsch ist die SDK großzügiger: AM1x übernimmt bis zu acht Inseminationen und acht Behandlungen mit IVF oder ICSI, AM3x acht Inseminationen und vier Behandlungen. Die Continentale erstattet in ECONOMY-U und COMFORT-U drei Versuche, in PREMIUM drei Inseminationen plus drei IVF- oder ICSI-Behandlungen. Die SDK zahlt außerdem eine Kinderbetreuungspauschale von 250 Euro und versichert Kinder ab Geburt auch dann, wenn die Eltern nicht bei ihr versichert sind.
Die Continentale punktet an anderer Stelle: Neugeborene können dort sogar einen höheren Schutz als die Eltern erhalten, bei der SDK darf der Kinderschutz den des höchstversicherten Elternteils nicht übersteigen. In PREMIUM ist die Begleitperson im Krankenhaus bei Kindern immer versichert, und der Elternteil bleibt während des Elterngeldbezugs bis zu sechs Monate beitragsfrei. Zu bedenken: Bei der Anpassung 2026 stiegen die Kinderbeiträge der Continentale in mehreren Linien deutlich, in ECONOMY-U um 29 Prozent. Wie sich mehrere Kinder rechnen, zeigt unsere Seite PKV für Familien.
Wir rechnen Eltern und Kinder gemeinsam – mit Elterngeld-Befreiung bei der Continentale und Kinderbausteinen der SDK.
Continentale vs. SDK PKV im Tabellenvergleich: 23 Kriterien
Die SDK gewinnt mehr Leistungskriterien, die Continentale mehr Preis- und Rückerstattungskriterien. Die Übersicht fasst alle Punkte der Szenarien zusammen; die Spalte „Vorteil“ gibt unser Urteil für den jeweiligen Punkt wieder.
| Kriterium | Continentale | SDK | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Gründung, Rechtsform | 1926, VVaG, Dortmund | 1926, VVaG, Fellbach | Gleichstand |
| Vollversicherte | rund 363.000 | 142.298 | Continentale |
| Solvenzquote | 608 % (2024) | 784 % (2025) | SDK |
| Tariflinien | ECONOMY-U, COMFORT-U, PREMIUM, BUSINESS + SP1/SP2 | GesundheitsFAIR: AM10–AM13, AM30–AM33, S1/S1DD/S3, Z6SB/Z6/Z8/Z9 | SDK (flexibler) |
| Selbstbeteiligung | 10 € bzw. 20 € je Leistung; PREMIUM max. 500 €; BUSINESS 500 € fest | 10–30 % mit Deckel 240–960 € oder 1.440 € / 2.400 € fest | je nach Arztnutzung |
| Ambulant über Höchstsatz | PREMIUM, BUSINESS | AM10–AM13 | Gleichstand |
| Krankenhaus | SP2 Zweibettzimmer, SP1 Ein-/Zweibettzimmer, jeweils Chefarzt | S1 Einbettzimmer, Chefarzt, Privatklinik; S1DD; S3 | SDK |
| SB im Krankenhaus | ECONOMY/COMFORT 10 bzw. 20 €/Tag, max. 14 Tage; PREMIUM keine | keine | SDK |
| Zahnersatz | 60 / 80 / 85 % | 60 / 80 / 90 % (Z9 über GOZ-Höchstsatz) | SDK |
| Zahnstaffel | COMFORT-U 5.000 € in 5 Jahren; PREMIUM ab Jahr 7 unbegrenzt | 7.500 € in 4 Jahren, danach unbegrenzt | SDK |
| Heilpraktiker | bis Mindestsatz (ECONOMY/COMFORT), bis Höchstsatz (PREMIUM) | AM1x bis 1.000 €/Jahr, AM3x nicht versichert | Continentale |
| Hilfsmittel | einfache Ausführung; PREMIUM offen, Hörgeräte max. 1.500 €/Ohr | offener Katalog; Hörhilfen AM1x unbegrenzt | SDK |
| Psychotherapie | 50 Sitzungen/Jahr; PREMIUM 30 × 100 %, dann 80 % | ohne Sitzungsgrenze | SDK |
| Sehhilfen | 200 / 300 / 400 € in 2 Jahren | 250 € (AM3x) / 1.000 € (AM1x) in 3 Jahren | SDK |
| Beitragsrückerstattung | 2 Monatsbeiträge garantiert, bis 6 | 2 Monatsbeiträge (ambulant + Zahn), ab 1. Jahr | Continentale |
| Anpassung 2026 | Erwachsene Neugeschäft 9–17 % | Vollversicherung Ø rund 6,9 % | SDK |
| Beamte | COMFORTBeihilfe, Zahnersatz 100 %, EB dynamisch | A/S/R/W/Z in 5-%-Stufen, BW1/BW2/B | Continentale |
| Öffnungsaktion Beamte | — | ja | SDK |
| Anwärter-Rückerstattung | 3 Monatsbeiträge | 6 Monatsbeiträge | SDK |
| Ärzte | COMFORT-MED, PREMIUM-MED, AZ-Variante | Ärzterabatt auch für Partner und Kinder | Gleichstand |
| Studenten | AZ-Tarife als Vollversicherung | Optionstarif ab 12,42 € | je nach Ziel |
| Upgrade ohne Gesundheitsprüfung | OPTION-P (Zusatzbaustein, 2 Upgrades) | mit 30/35/40/45/50 und bei Lebensereignissen | SDK |
| Elterngeld | PREMIUM bis 6 Monate beitragsfrei | — | Continentale |
Welche PKV ist günstiger: Continentale oder SDK?
Einheitliche Rechengrundlage für Continentale und SDK: 35 Jahre, selbstständig; Krankentagegeld 100 €/Tag ab Tag 43, Versicherungsbeginn 01.10.2026. Alle ausgewiesenen Monatsbeiträge enthalten die Pflegepflichtversicherung und den gesetzlichen Zuschlag. Es sind volle Beiträge vor Arbeitgeberzuschuss, Bonus, Stundung und Beitragsrückerstattung.
| Versicherer | Gerechnete Tarifkombination | Gesamtbeitrag / Monat | Selbstbeteiligung | Krankenhaus | Zahnersatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Continentale | PREMIUM + SP1 + V 43-U/100 + PVN | 779,11 € | 20 € je Leistung; Grenze nach Tarif | Einbettzimmer mit privatärztlicher Behandlung | 85 % |
| SDK | AM12 + S1 + Z9 + TA 6 + PPN | 880,12 € | 480,00 € pro Jahr | Einbettzimmer mit privatärztlicher Behandlung | 90 % |
Die Beitragsbasis ist damit einheitlich. Die Tarife bleiben eigenständige Produkte: Selbstbehalt, Erstattungsquoten und Leistungsvoraussetzungen können abweichen. Eine niedrigere Summe ist deshalb kein Nachweis derselben Leistung zum niedrigeren Preis. Die Preisbeispiele beziehen sich auf die hier genannten Varianten; andere im Artikel besprochene Tarifstufen haben eigene Beiträge. Die aufgeführte Kombination gilt genau mit den genannten Bausteinen; Preise anderer Zahn-, Klinik- oder Selbstbehaltsstufen dürfen nicht auf diese Leistungen übertragen werden.
| Versicherer | Krankenversicherung inkl. Zuschlag | Krankentagegeld 100 €/Tag | Pflegepflicht | Monatliche Summe |
|---|---|---|---|---|
| Continentale | 672,91 € | 36,40 € | 69,80 € | 779,11 € |
| SDK | 772,43 € | 40,00 € | 67,69 € | 880,12 € |
Für Continentale und SDK sind neben dem Monatsbeitrag die möglichen jährlichen Eigenanteile wichtig. Der Selbstbehalt ist keine zusätzliche Monatsprämie und wird nicht stillschweigend in den angezeigten Beitrag eingerechnet. Er fällt nach den jeweiligen Tarifregeln bei erstattungsfähigen Leistungen an. Nicht versicherte Rechnungsanteile, Zahnstaffeln oder Honorargrenzen können darüber hinaus Kosten verursachen. Prüfen Sie deshalb insbesondere Psychotherapie, Heil- und Hilfsmittel, Privatkliniken und Zahnersatz anhand der konkreten Bedingungen.
Für Angestellte wird der Arbeitgeberzuschuss erst in einer eigenen, getrennten Rechnung berücksichtigt. Kranken- und Pflegeversicherung unterliegen eigenen Zuschussgrenzen. Eine pauschale Halbierung jedes Gesamtpakets wäre deshalb nicht zuverlässig. Der tatsächliche Arbeitnehmeranteil hängt von den zuschussfähigen Bausteinen, dem Beschäftigungsverhältnis und den geltenden Höchstgrenzen ab. Für Selbstständige gibt es regelmäßig keinen Arbeitgeberzuschuss; für sie ist der volle Paketbeitrag die Ausgangsgröße der Budgetplanung.
Eine Beitragsrückerstattung setzt die tariflichen Bedingungen voraus und kann vom Einreichen von Rechnungen abhängen. Eine Stundung verschiebt die Zahlung und ist nicht mit einem dauerhaft erlassenen Beitrag gleichzusetzen. Solche Effekte werden hier nicht als sicherer Preisnachlass verrechnet. Im persönlichen Angebot müssen außerdem Gesundheitsprüfung, mögliche Risikozuschläge und die gewünschte Höhe des Einkommensschutzes berücksichtigt werden. Die Beispiele sind keine individuelle Annahme- oder Beitragszusage.
Wer hat die beitragsstabileren Tarife, Continentale oder SDK?
Bei der Beitragsstabilität liegt die SDK vorn: Ihre Vollversicherungstarife stiegen 2026 im Schnitt um rund 6,9 Prozent, bei der Continentale lagen die Neugeschäftstarife für Erwachsene zwischen 9 und 17 Prozent.
Die Continentale hat zwei kräftige Runden hinter sich. Zum 1. Januar 2025 stiegen die Neugeschäftsbeiträge in ECONOMY-U um 20 bis 21 Prozent, in COMFORT-U um 19 bis 20 Prozent, in PREMIUM um 21 bis 23 Prozent und in BUSINESS um 9 bis 10 Prozent; SP1 wurde teils bis zu 6 Prozent günstiger. Zum 1. Januar 2026 folgten für Erwachsene COMFORT-U mit 16 bis 17 Prozent, PREMIUM mit 14 bis 16 Prozent, ECONOMY-U mit 10 Prozent und BUSINESS mit 9 bis 14 Prozent. In einzelnen Altersgruppen sanken ECONOMY-U und BSZ dagegen. Für den 1. Januar 2027 hat die Continentale weitere Anpassungen in der Vollversicherung und den Ärztetarifen angekündigt.
Die SDK passte zum 1. Januar 2026 ihre 14 Vollversicherungstarife um durchschnittlich rund 6,9 Prozent an, die neun Beihilfetarife um rund 7,9 Prozent. Deutlich stärker betroffen waren nur Zusatztarife für gesetzlich Versicherte. 2025 setzte die SDK Mittel aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung ein, um Erhöhungen zu dämpfen. Morgen & Morgen bewertete die Beitragsstabilität der Kombination AM10, S1, Z9 im Juli 2025 mit fünf Sternen.
| Stichtag | Continentale | SDK |
|---|---|---|
| 01.01.2025 | Neugeschäft: ECONOMY-U +20–21 %, COMFORT-U +19–20 %, PREMIUM +21–23 %, BUSINESS +9–10 % | Anpassungen auf höherem Niveau als im Vorjahr, abgefedert durch Mittel der Rückstellung |
| 01.01.2026 | Erwachsene: COMFORT-U 16–17 %, PREMIUM 14–16 %, ECONOMY-U 10 %, BUSINESS 9–14 % | Vollversicherung Ø rund 6,9 %, Beihilfe Ø rund 7,9 % |
| 01.01.2027 | weitere Anpassung in Vollversicherung und Ärztetarifen angekündigt | — |
Wer zahlt mehr Beitragsrückerstattung, Continentale oder SDK?
Bei der Rückerstattung liegt die Continentale vorn: Zwei Monatsbeiträge sind garantiert, insgesamt sind bis zu sechs möglich. Die SDK zahlt derzeit zwei Monatsbeiträge – und zwar nur aus den ambulanten und den Zahntarifen.
Die Garantie ist bei der Continentale der eigentliche Unterschied: In ECONOMY-U, COMFORT-U, PREMIUM, COMFORT-MED und PREMIUM-MED fließen nach einem leistungsfreien Jahr zwei Zwölftel des Vorjahresbeitrags sicher zurück, erfolgsabhängig bis zu vier weitere. Als Verein gab die Continentale 2025 91 Prozent des Rohergebnisses an die Versicherten zurück. BUSINESS ersetzt die Rückerstattung durch die Pauschalleistung von 440 Euro Grundbetrag bis zum Vierfachen. Einen Haken hat das Modell: Auch Vorsorgeuntersuchungen unterliegen der Selbstbeteiligung je Leistung, wer sie einreicht, ist im betreffenden Jahr nicht mehr leistungsfrei.
Die SDK zahlt ihre zwei Monatsbeiträge bereits ab dem ersten Kalenderjahr, allerdings erfolgsabhängig. Dafür ist sie bei der Vorsorge großzügiger: In AM1x lassen sich Vorsorge und Impfungen bis 500 Euro im Jahr einreichen, ohne Selbstbeteiligung und ohne den Rückerstattungsanspruch zu verlieren; bei der Zahnprophylaxe gilt das bis 250 Euro (Z6, Z8) oder 500 Euro (Z9). Beamtenanwärter erhalten bei der SDK sechs Monatsbeiträge, in COMFORTBeihilfe sind es für Anwärter drei und für Beamte bis zu fünf. Details im Ratgeber Beitragsrückerstattung.
Für wen ist die Continentale die bessere PKV?
Die Continentale ist die bessere Wahl für Menschen, die einen günstigen Einstieg in die private Krankenversicherung suchen und selten zum Arzt gehen, für gesunde Beamte, die beim Zahnersatz keine Lücke wollen, und für junge Leute in Ausbildung.
- Preisbewusste Angestellte: COMFORT-U + SP2 mit 271,69 Euro Eigenanteil mit 30 Jahren.
- Gesunde Beamte und Anwärter: COMFORTBeihilfe mit 100 Prozent Zahnersatz und dynamischem EB-Baustein.
- Studenten und Auszubildende: AZ-Tarife als echte Vollversicherung, Fortführung ohne neue Gesundheitsprüfung.
- Ärzte in Weiterbildung: AZ COMFORT-MED ab 109,92 Euro Eigenanteil.
- Freunde der Naturheilkunde: Heilpraktiker in allen Linien, in PREMIUM bis zu den Höchstsätzen.
- Familienplanung mit Premiumschutz: bis zu sechs Monate beitragsfrei während des Elterngeldbezugs.
Stärken der Continentale
- Selbstbeteiligung je Leistung statt hoher Jahres-SB
- 2 Monatsbeiträge Rückerstattung garantiert, bis 6 möglich
- COMFORTBeihilfe mit 100 % Zahnersatz und dynamischem EB
- Beitragsbefreiung bei Elterngeld in PREMIUM
- AZ-Tarife für Studenten und angehende Fachärzte
Schwächen der Continentale
- Starke Beitragsanpassungen 2025 und 2026, 2027 weitere angekündigt
- COMFORT-U: Psychotherapie auf 50 Sitzungen, Hilfsmittel einfache Ausführung
- Upgrade ohne Gesundheitsprüfung nur mit Zusatzbaustein OPTION-P
- Vorsorge unterliegt der Selbstbeteiligung
Für wen ist die SDK die bessere PKV?
Die SDK ist die bessere Wahl für Anspruchsvolle, die im Krankenhaus und beim Zahnarzt Spitzenleistung wollen, für Familien mit Kinderwunsch, für Beamte mit Vorerkrankungen und für alle, deren Leben sich in den nächsten Jahren stark verändern wird.
- Angestellte mit hohem Anspruch: AM12 + S1 + Z9 mit Einbettzimmer, Privatklinik und 90 Prozent Zahnersatz.
- Selbstständige mit Rücklagen: AM32 mit 1.440 Euro fester SB, monatlich änderbar.
- Beamte mit Vorerkrankung: Teilnahme an der Öffnungsaktion, Anwärter mit sechs Monatsbeiträgen Rückerstattung.
- Ärzte und ihre Familien: Ärzterabatt auch für Partner und Kinder, auch im Ruhestand.
- Familien: Kinder ab Geburt versicherbar, auch ohne Eltern bei der SDK; S1DD als preiswerte Klinikvariante.
- Menschen mit wachsendem Einkommen: Leistungsausbau ohne Prüfung mit 30, 35, 40, 45 und 50 Jahren und bei Lebensereignissen.
Stärken der SDK
- Psychotherapie ohne Sitzungsgrenze, offener Hilfsmittelkatalog
- Einbettzimmer mit Chefarzt in S1, einzigartiger Klinik-Tarif S1DD
- Z9 mit 90 % Zahnersatz, auch über GOZ-Höchstsatz
- Moderate Anpassung 2026 (Ø rund 6,9 %), Finanztest „sehr gut“ (0,9)
- Viele Wechseloptionen ohne Gesundheitsprüfung
Schwächen der SDK
- Höherer Einstiegsbeitrag als bei der Continentale
- Rückerstattung nicht garantiert und nur aus ambulant und Zahn
- AM3x ohne Heilpraktiker, Heilpraktiker in AM1x auf 1.000 € begrenzt
- Hohe Schadenquote 2025 (88,7 %) bei niedriger Zuführung zur Rückerstattungsrückstellung
Sagen Sie uns Alter, Beruf und Wunschleistungen. Sie erhalten beide Angebote nebeneinander, mit gleichem Tagegeld und vergleichbarer Selbstbeteiligung.
Fazit: Lohnt sich die Continentale oder die SDK PKV mehr?
Die SDK lohnt sich mehr, wenn Sie in erster Linie auf Leistung und ruhige Beitragsentwicklung achten; die Continentale, wenn der Einstiegsbeitrag, die garantierte Rückerstattung oder die Beihilfe mit vollem Zahnersatz den Ausschlag geben. Von unseren sechs Szenarien gewinnt die SDK drei klar (Ingenieurin, Selbstständiger, Familie), die Continentale zwei (Softwareentwickler, gesunder Anwärter), bei der Ärztin hängt es von der Lebensphase ab.
Die beiden Hundertjährigen stehen damit für zwei Philosophien. Die Continentale bietet übersichtliche Pakete mit einem Selbstbeteiligungsmodell, das Menschen mit wenigen Arztbesuchen belohnt, und sie zahlt verlässlich zurück, wenn man nichts einreicht. Die SDK verkauft einen Baukasten, der mehr kostet, aber in fast jedem Leistungsbereich mehr bietet und sich über Jahrzehnte ohne neue Gesundheitsprüfung mitentwickelt. Wer sich heute für eine der beiden entscheidet, sollte vor allem ehrlich einschätzen, wie oft er zum Arzt geht, wie wichtig ihm Einzelzimmer und Zahnersatz sind und ob in den nächsten Jahren Kinder, Selbstständigkeit oder Verbeamtung anstehen.
Mehr zu den einzelnen Versicherern finden Sie in unseren Profilen der Continentale PKV und der SDK Krankenversicherung.
Continentale
Dortmunder VVaG seit 1926: ECONOMY, COMFORT, PREMIUM und BUSINESS mit Selbstbeteiligung je Leistung, dazu COMFORTBeihilfe und Ärztetarife.
Tarife ansehen →Versicherungsverein aus FellbachSDK
Baukasten GesundheitsFAIR mit Testsieger-Kombination AM12/S1/Z8, Stationärtarif S1DD und Ärzterabatt für die ganze Familie.
Tarife ansehen →Weitere Duelle mit Continentale und SDK
Häufige Fragen zu Continentale und SDK PKV
Ist die Continentale besser als die SDK?
Nicht pauschal. Die Continentale ist besser für Menschen, die eine hohe Beitragsrückerstattung (2 Monatsbeiträge garantiert, bis 6 möglich), Heilpraktikerleistungen oder als Beamte 100 % Zahnersatz in COMFORTBeihilfe wollen. Die SDK ist besser bei Einbettzimmer und Chefarzt (S1 und S1DD), bei Psychotherapie ohne Sitzungsgrenze, bei Zahnersatz bis 90 % und bei der Beitragsentwicklung: 2026 stiegen ihre Vollversicherungstarife im Schnitt um rund 6,9 %, bei der Continentale im Neugeschäft für Erwachsene um 9 bis 17 %.
Welche PKV ist günstiger, Continentale oder SDK?
Continentale: 779,11 € monatlicher Gesamtbeitrag für PREMIUM + SP1 + V 43-U/100 + PVN. SDK: 880,12 € monatlicher Gesamtbeitrag für AM12 + S1 + Z9 + TA 6 + PPN. Grundlage: 35 Jahre, selbstständig, 100 Euro Krankentagegeld ab Tag 43, Beginn 01.10.2026, einschließlich Pflegepflicht und gesetzlichem Zuschlag. Zuschüsse, Bonus und Rückerstattungen sind nicht abgezogen. Leistungsumfang und Selbstbehalt der genannten Varianten sind zusätzlich zu vergleichen.
Welche Tarife sind beitragsstabiler, Continentale oder SDK?
Die SDK. Zum 1. Januar 2026 stiegen ihre 14 Vollversicherungstarife im Schnitt um rund 6,9 %, die neun Beihilfetarife um rund 7,9 %; Morgen & Morgen bewertete die Beitragsstabilität von AM10, S1, Z9 im Juli 2025 mit fünf Sternen. Die Continentale erhöhte im Neugeschäft 2025 um 9 bis 23 % und 2026 für Erwachsene um 9 bis 17 %, für 2027 sind weitere Anpassungen in Vollversicherung und Ärztetarifen angekündigt.
Continentale oder SDK für Beamte?
Gesunde Beamte finden bei der Continentale mit COMFORTBeihilfe starke Leistungen: 100 % Zahnersatz und Implantate bis Höchstsatz und den Baustein EB, der sich an Änderungen der Beihilfe anpasst. Wer Vorerkrankungen hat, ist bei der SDK besser aufgehoben, weil sie an der Öffnungsaktion der PKV teilnimmt. Anwärter erhalten bei der SDK sechs Monatsbeiträge Rückerstattung, bei der Continentale drei.
Welche PKV ist für Ärzte besser, Continentale oder SDK?
Continentale bietet eigene Ausbildungskonditionen für Ärzte in Weiterbildung; SDK gewährt nach den jeweiligen Voraussetzungen einen Ärzterabatt. Eine zeitlich begrenzte Ausbildungsprämie und ein regulärer Berufsbeitrag sind unterschiedliche Kalkulationen. Für einen Preisvergleich müssen Ausbildungsstatus, Alter und Tagegeld bei beiden Gesellschaften identisch sein.
Wer zahlt mehr Beitragsrückerstattung, Continentale oder SDK?
Die Continentale. In ECONOMY-U, COMFORT-U und PREMIUM sind bei Leistungsfreiheit zwei Monatsbeiträge garantiert, insgesamt sind bis zu sechs möglich. Die SDK zahlt derzeit zwei Monatsbeiträge aus den Ambulant- und Zahntarifen, schon ab dem ersten Kalenderjahr, aber erfolgsabhängig. Dafür darf man bei der SDK Vorsorge bis 500 € (AM1x) einreichen, ohne den Anspruch zu verlieren.
Wie unterscheidet sich die Selbstbeteiligung bei Continentale und SDK?
Die Continentale zieht einen festen Betrag je Leistung ab: 10 € in ECONOMY-U, 20 € in COMFORT-U und PREMIUM, in PREMIUM gedeckelt auf 500 € im Jahr. BUSINESS hat eine feste Jahres-SB von 500 €. Die SDK arbeitet mit prozentualer SB und Jahresdeckel (AM11 10 %/240 €, AM12 20 %/480 €, AM13 und AM31 30 %/960 €, AM30 30 %/480 €) oder mit festen Beträgen von 1.440 € (AM32) und 2.400 € (AM33).
Welche PKV ist für Studenten besser, Continentale oder SDK?
Wer schon im Studium privat voll versichert sein möchte, bekommt bei der Continentale die AZ-Tarife, etwa AZ COMFORT-U mit AZ SP1 und Pflegepflicht für 206,14 € mit 22 Jahren. Wer gesetzlich versichert bleibt und sich nur den späteren Wechsel sichern möchte, nimmt den Optionstarif der SDK für 12,42 € mit 23 Jahren.
Wir prüfen Tarife, Bedingungen und Beiträge der privaten Krankenversicherer laufend und rechnen Ihr Angebot individuell — für Angestellte, Selbstständige, Beamte, Studenten und Familien. Tarifstand 2026.
